Es lebe der Sport! – Von 3 Wochen Unispielen

Es liegt ein Gefühl in der Luft, eine ganz neue Stimmung, hier an der Technischen Universität CUJAE, in diesen angenehmen Abendstunden Ende Februar. Auf den Basketballplätzen werden nicht wie sonst lässig einige Körbe geworfen, es wird trainiert. Gleiches auf dem Fußballplatz: Kein Gebolze, sondern Training: Mit Kombinationsspiel, Erwärmung und Fitnesseinheit. Die Laufbahn ist voller als sonst. Sprinter absolvieren in regelmäßigen Abständen 100-Meter-Trainingsläufe, andere stoppen ihre Zeit erst nach einigen Kilometern. Es ist als sei die Universität aus ihrem kurzen Winterschlaf und aus den Semesterferien zu neuer Energie und Tatendrang erwacht. Die Athleten bereiten sich schon seit Wochen vor darauf vor, in den Gängen wird davon gesprochen und vermehrt sieht man die Studierenden mit den T-Shirts ihrer Fakultäten umherlaufen: Die dreiwöchigen Sportspiele des 13. März – „Los Trece“ – stehen an! Weiterlesen

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Da sind wir!

Bunkistas, Februar 2019

Die ProyectoteilnehmerInnen des Sommersemesters 2019.

Einige Wochen nach dem Vorbereitungstreffen in Frankfurt ist die Gruppe Februar 2019 nun komplett auf Kuba angekommen.

Auch wenn immer und überall – außerhalb Kubas – von der sogenannten „Entschleunigung“ die Rede ist und die ehemaligen Bunkistas uns bereits im Vorfeld auf eben dieses Phänomen bestmöglich vorbereiten wollten müssen wir feststellen, dass wir uns in diesem Punkt wahrscheinlich auf keinen Revolutionär, kubanischen Nationalhelden oder kommunistischen Vordenker berufen können, sondern uns eher an Albert Einstein halten müssen. Für uns ist die Entschleunigung auf Kuba vor allem relativ. Weiterlesen

Aus dem Schnee in die Sonne

Hallo, wir sind Mateo und Jurek. Zu zweit stellen wir die neue Gruppe dar, die im nächsten halben Jahr in die faszinierende Welt Kubas eintauchen wird, um am Ende viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse mit nach Hause nehmen zu können. Auf der Suche nach Antworten wissen wir schon nach zwei Wochen, dass wir Kuba wohl mit mehr neuen Fragen verlassen werden, als wir eingereist sind. Trotzdem hoffen wir in unserer Zeit hier der Essenz einer solidarischen Gesellschaft ein bisschen näher zu kommen.

Mit diesen Hoffnungen und Erwartungen sind wir vor zwei Wochen dann mit einiger Verspätung aus dem kalten verschneiten Deutschland im warmen abendlichen Havanna gelandet.
Gleich als wir aus dem Flieger stiegen und mit dem Taxi durch die leeren, dunklen Straßen dieser uns völlig fremden Stadt fuhren, fühlten wir uns in eine andere Welt versetzt.

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Als Doppelagent zwischen CIA und MININT – Raúl Antonio Capote

Vergangene Woche hatten wir als Teilnehmer_innen des Proyectos die Ehre einen für den aktuellen revolutionären Prozess Kubas bedeutenden Mann kennenzulernen. In einem persönlichen Gespräch schilderte er uns seine Lebensgeschichte.

Raúl Antonio Capote ist ein heute 57-jähriger, vom äußeren Erscheinungsbild eher unauffälliger Zeitgenosse. Seine Lebensgeschichte ist jedoch umso beeindruckender und zeigt, wie die USA noch immer eine kaltblütige, mal subtile, mal offene Strategie zur Untergrabung Kubas fahren. Dazu zählt die seit fast 60 Jahren aufrechterhaltene Wirtschaftsblockade, welche direkten Einfluss auf das Leben eines jeden und einer jeden Kubaner_in hat und keineswegs als Geheimnis gilt. Der kulturelle Krieg zur ideologischen und letztlich politischen Annexion Kubas an die USA ist eine Strategie, die der Öffentlichkeit bewusst vorenthalten wird. Biografien, wie die Capotes geben einen kleinen Einblick in die skrupellosen Strategien der US-amerikanischen Politik gegen Kuba. Weiterlesen

Die Symbiose zwischen Theorie und Praxis an einer kubanischen Universität – Beispiele der praktischen Förderung kubanischer Studierender

Studierende bestimmter Fachbereiche der CUJAE, die polytechnische Universität Havannas, an der auch wir als Proyecto studieren, haben die Möglichkeit schon während ihres Studiums praktisch zu forschen und zu arbeiten. Im Rahmen unseresKurses „Problemas Sociales de la Ciencia y la Tecnología“ (Gesellschaftliche Probleme in der Wissenschaft und Technologie) bekamen wir die Möglichkeit verschiedene staatliche Firmen zu besuchen. Bisher besuchten wir „

 

LABIOFAM“ (siehe Artikel: https://berichteaushavanna.de/2018/01/24/ein-besuch-bei-labiofam/) sowie das „Centro de Ingenería Genética y Biotechnología“ (CIGB), welche unter anderem Medikamente und Haushaltsutensilien (z.B. Putzmittel auf biologischer Basis) herstellen.

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Gedenkensfeier zur einjährigen physischen Abwesenheit Fidels

Ein Jahr ist vergangen nachdem das ehemalige Staatsoberhaupt Kubas, Fidel Castro, verstorben ist. Hingegen aller Spekulationen und Propaganda westlicher, anti-kommunistischer Medien, ist Kuba weder durch eine Konterrevolution, noch durch Einwirkungen von außen gestürzt worden und hält weiterhin an seinen fortschrittlichen Vorstellungen und Idealen fest.

Am 1. Todestag von Fidel war ganz Havanna mit kubanischen Fahnen dekoriert, pünktlich um 0 Uhr des 25. November, dem Todestag, wurde von unseren kubanischen Freunden ein Schluck Rum auf den Boden gegossen, um dem verstorbenen Genossen und Freund „Fifu“, wie sie ihn untereinander nennen, zu ehren. Weiterlesen