Auf Cuba von Cuba lernen

Am 17. Oktober gibt es eine Veranstaltung zum Proyecto Tamara Bunke in München. Ein ehemaliger Teilnehmer berichtet von seinen Erfahrungen und erklärt wie man selbst teilnehmen kann.

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Warum die Blockade jährlich 70.000 US-AmerikanerInnenn ihre Beine kostet

Dass sich eine Blockade meist gegen die Bevölkerung eines Landes richtet, ist bekannt. Aber, dass sie sich auch gegen die EIGENE Bevölkerung richtet? Wo es so etwas gibt, haben wir auf einem unserer Besuche von Betrieben und Forschungszentren im Rahmen unseres Unterrichts von Problemas Sociales de la Ciencia y la Tecnología erfahren.

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Der Vogel fliegt wieder über Havanna

Als erstes möchte ich dir, Havanna, gratulieren, dass du vor kurzem weltweit unter sieben der schönsten Städte einen Platz bekommen hast. Klasse Leistung!

Ich bin echt froh, dass ich bei dir bin und alles aus der Nahe hören und erleben kann. Ein bolivianischer Kumpel von dir, der dir sehr nahe steht, hat auch einen Platz unter den sieben schönsten Städten der Welt erhalten. La Paz ist das. Herzlichen Glückwunsch La Paz! Weiterlesen

Ein Ausflug nach Holguín

Besseres Wetter, weniger Stress in einer Kleinstadt und schöne Ausflugsziele – damit hat uns Holguín angelockt. Wir verbrachten also 8 Tage in der östlichen Provinzhauptstadt. Der ganze Ausflug war Teil einer Idee, die eigentlich schon im November entstanden ist. Als Projektgruppe ist uns angeboten worden, zuerst auf die Isla de la Juventud zu fahren, um dort bei einem Austausch mit anderen Studierenden der dortigen Universität teilnehmen zu können. Zudem waren wir nicht abgeniegt, andere Teile Cubas kennenzulernen. Weiterlesen

Die Sommerschule Hugo Chávez – kritische Zivilgesellschaft?

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Die „Escuela de Verano Hugo Chávez“ wurde vom Verein „Nuestra America“ organisiert, der von einigen jungen kritischen Linken in Havanna gegründet wurde. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt die sozialen Transformationsprozesse, die sich in einigen lateinamerikanischen Ländern abspielen, zu reflektieren, eigene emanzipatorische Projekte durchzuführen und als Forum des Austausches zu dienen. Die Sommerschule, welche ich auch besuchte, fand in dieser Form erstmals in der ersten Augustwoche während der Semesterferien in Havanna statt und hatte ca. 60 Teilnehmer. Sie trägt den Namen des ehemaligen Präsidenten Venezuelas, der große Sozialprogramme durchführte und sich maßgeblich auf soziale Bewegungen stützte, mit denen er auch gemeinsam eine neue Verfassung ausarbeitete. Hugo Chávez gilt als einer der Begründer des Sozialismus des 21. Jahrhunderts und prägte die Linke Südamerikas nachhaltig. Weiterlesen

Tamara Bunke in Kuba – die Geschichte einer Ausstellung

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Fernando González bei der Eröffnung der Austellung in Santa Clara

11 Uhr Morgens in Santa Clara. Ungeachtet der sengenden Hitze fanden sich dutzende Menschen an den Pforten des Che-Guevara Mausoleums ein, um der Eröffnungszeremonie für die neue Tamara-Bunke Ausstellung beizuwohnen. Prof. Dr. Oliver Rump hat zusammen mit seinem Seminarkurs für Museologie an der Hochschule für Technik und Wissenschaft (HTW) in Berlin binnen drei Jahren das Projekt vorbereitet. Begleitet wurde die Ausstellung von Fernando Gónzalez von den »Cuban Five«, der zusammen mit Oliver Rump die Exposition eröffnete.

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Revolution ohne Superrevolutionäre

Ein Bericht über mein Studium auf Cuba und die Menschen, die mich gelehrt haben, die Revolution mit dem Herzen zu verteidigen

Ein Freund, der selbst ein Mal in Cuba an unserer Fakultät studiert hat, erzählte mir während den Vorbereitungen zu unserem Projekt, von seinen Erfahrungen. Er schwärmte von den Professoren der marxistischen Fakultät der größten polytechnischen Universität Cubas, der CUJAE in Havanna, und verlor sich immer wieder in spannenden Erzählungen von seiner Zeit hier. Eine Geschichte ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Einer seiner Professoren hätte bei ihrer ersten Begegnungen, statt – wie vorgesehen – marxistische Philosophie zu behandeln, lieber in seiner Hand gelesen. Wir sollten uns also schon mal darauf einstellen, dass wir dort nicht unbedingt immer nur die strikten, marxistisch-leninistischen Lehren erhalten würden, die man an einer Fakultät für Marxismus vielleicht vermuten könnte. Weiterlesen