Beginn der Normalisierung in Kuba – was half bei der Krisenbewältigung?

Kuba ist in den Zustand der Post-Pandemie eingetreten

Bis auf die Hauptstadt Havanna, sind seit dem 23.6 alle Provinzen und die Sonderzone Isla de la Juventud in die erste Phase der Erholung eingetreten und befinden sich Mittlerweile in der dritten Phase.

Um eine Phase zu durchlaufen müssen Indikatoren erfüllt werden wie Inzidenzrate, Zahl der Aktiven Fälle, Nachvollziehbarkeit der Infektionsquellen, Reproduktionsindex und ein deutlicher Rückgang von Infektionen in den letzten Tagen. Havanna folgte am 06. Juli in die erste Phase und befand sich auf dem besten Weg in die zweite, ehe es Anfang August zu einem sprunghaften Anstieg von Corona Infektionen kam, der einen Übergang in die zweite Phase momentan unmöglich macht.

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Mit Mangos durch den Mikrokosmos

Aktuell befindet sich der Rest unserer Bunkisten seit knapp drei Monaten im Quarantänezustand auf dem Gelände der CUJAE, welches zurzeit nur unter wichtigen Umständen verlassen werden darf. Das gesellschaftliche Leben hat sich dadurch stark verändert. Keine Fiestas mehr an den Abenden, Strandausflüge, politische Veranstaltungen, Uni Kurse oder Treffen mit Julián.

Unser derzeitiger Mikrokosmus oder auch der CUJAE Campus

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„Für die Patienten ist es schwierig, die Maßnahmen zu verstehen“

Seitdem Ausbruch des Corona Virus hat sich das gesellschaftliche Leben in vielen Punkten geändert. Für viele stellen die Isolierungsmaßnahmen eine Herausforderung dar und kann zu zunehmender psychischer Belastung führen. Wie gestaltet sich der Umgang in Kuba? Wie sieht es für die Menschen aus, die von psychischen Einschränkungen betroffen sind? Welche Herausforderungen gibt es?

Ärzte bei der Teambesprechung

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quedateEnCasa

In Zeiten des Coronavirus zeigt sich Kuba in seinen Maßnahmen als vorbildlich. Hier wird die Bevölkerung schon länger angehalten einen Mundschutz zu tragen und nur für das Nötigste das Haus zu verlassen #QuedateEnCasa

Auch wir als Proyectotamarabunke sagen #bleibzuhause und #seidsolidarisch und tragt einen Mundschutz, wenn ihr das Haus verlassen müsst #NasobucoChallenge

#UJC-CUJAE #Cujae #AlmaCujae

Cuba contra Corona

Bereits nach Bekanntwerden der ersten Infektion mit Covid-19 Mitte März, wurden an vielen Orten in Kuba Hypochlorit ausgegeben, welches als Desinfektionsmittel gilt.

Kurz darauf galt: An allen öffentlichen Orten ist die Verwendung von Hypochlorit oder anderen Substanzen, die Ansteckung vermeiden, verpflichtend. Jede*r Arbeiter*in, Soldat*in und Polizist*in trägt jetzt einen Mundschutz in der Öffentlichkeit und bei der Arbeit. Die großen Fabriken werden geschlossen.

Seit dem 22.03 werden auf Kuba nun drastische Maßnahmen ergriffen, die der Eindämmung von Covid-19 dienen. Zu diesen Zeitpunkt waren auf Kuba noch keine 20 Fälle bekannt. Die ersten nachgewiesenen Fälle sind auf eine 4-köpfige Touristengruppe aus Italien (Lombardei) zurückzuführen. Die folgenden Erkrankungen betrafen andere Tourist*innen und Kubaner*innen, welche aus Spanien, Italien und den Vereinigten Staaten einreisten. Weiterlesen

STRAIGHT OUTTA HAVANA – an die Jugend

Nach der antiimperialistischen Konferenz am ersten Novemberwochenende 2019 haben wir uns mit Volker Hermsdorf getroffen. Als Kuba-Experte veröffentlichte er zahlreiche Bücher und schreibt seit vielen Jahren für Tageszeitungen, z.B. die Junge Welt. Unser Gespräch war von lauter spannenden Themen durchzogen und er konnte uns viele Fragen beantworten. Anknüpfend an meinen Artikel die Jugend und ihre Herausforderungen  wollen wir euch seine Botschaft an die Jugend nicht vorenthalten, die uns sehr bewegt hat. Seid gespannt, was Volker zu sagen hat!

Weitere Teile des Interviews folgen…

Von Raven in Zusammenarbeit mit Johanna, Nils und Deniz

Schnitt: Simon

Coronavirus in Kuba

Während die Welt sich in einer Corona Virus Panik befindet, sieht es bisher auf Kuba vordergründig eher ruhig aus. Beginnend mit einer teilweise rassistisch wirkenden Hetzkampagne seitens westlicher Medien gegen China, wo das Virus ausbrach, habe ich in den Sozialen Medien Beiträge gesichtet wie „die Gelbe Gefahr“ und „können wir den Chinesen vertrauen.“ In China wird bei der Behandlung der PatientInnen unter anderem ein kubanisches Medikament namens „Interferon alfa 2b (IFNrec)“ eingesetzt – mit Erfolg. Mittlerweile wird seit dem 25. Januar das Medikament im chinesisch-kubanischen Changheber-Werk in Jilin hergestellt. Interferon alpha (IFNrec) wird zur Bekämpfung von Virusinfektionen angewendet, die durch das Human Immunodeficiency Virus (HIV), Hepatitis B und C verursacht werden. Weiterlesen

Weißes Gold

In einem der vorherigen Artikel unseres Blogs hat Pablo sich mit der Rolle des Zuckers in der kubanischen Gesellschaft auseinandergesetzt („Kubanische Kristalle“). Neben generellen Erläuterungen zu gesundheitlichen Risiken, die ein erhöhter Konsum mit sich bringen kann, wurden Zahlen zum Zuckerverbrauch auf Kuba und dem prozentualen Anteil an DiabetikerInnen in den Kontext gesetzt. Außerdem fand in den Artikel die wirtschaftliche Bedeutung der Zuckerproduktion für den kubanischen Staat Eingang.

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