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Du fragst dich, wie die kubanische Gesellschaft auf die Corona-Pandemie reagiert? Welche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen wurden? Ob langsam wieder Normalität einkehrt? Was das für das Proyecto Tamara Bunke bedeutet? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir beantworten all deine Fragen zu Kuba und erklären, wie du 6 Monate oder mehr dort verbringen kannst!

#Cuba #cujae #cubasalva #solidarität #proyectotamarabunke

Mit Mangos durch den Mikrokosmos

Aktuell befindet sich der Rest unserer Bunkisten seit knapp drei Monaten im Quarantänezustand auf dem Gelände der CUJAE, welches zurzeit nur unter wichtigen Umständen verlassen werden darf. Das gesellschaftliche Leben hat sich dadurch stark verändert. Keine Fiestas mehr an den Abenden, Strandausflüge, politische Veranstaltungen, Uni Kurse oder Treffen mit Julián.

Unser derzeitiger Mikrokosmus oder auch der CUJAE Campus

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„Für die Patienten ist es schwierig, die Maßnahmen zu verstehen“

Seitdem Ausbruch des Corona Virus hat sich das gesellschaftliche Leben in vielen Punkten geändert. Für viele stellen die Isolierungsmaßnahmen eine Herausforderung dar und kann zu zunehmender psychischer Belastung führen. Wie gestaltet sich der Umgang in Kuba? Wie sieht es für die Menschen aus, die von psychischen Einschränkungen betroffen sind? Welche Herausforderungen gibt es?

Ärzte bei der Teambesprechung

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Unterstütze das Proyecto Tamara Bunke!

Liebe Freund*innen des Proyecto Tamara Bunke, liebe Leser*innen unserer „Berichte aus Havanna“!

In den nun sechs Jahren des Bestehens unseres kubasolidarischen Projektes konnten wir bereits deutlich über 100 vor allem jungen Menschen aus dem deutschsprachigen Raum den besonders tiefgründigen und authentischen Zugang zur kubanischen Gesellschaft ermöglichen, für den das Proyecto Tamara Bunke steht. Seitdem es das Proyecto gibt, gab es eine stetige Weiterentwicklung, aber immer wieder auch leichte Schwankungen mit Blick auf die Gruppengröße und die Frequenz, mit der Artikel auf unserem Blog veröffentlicht wurden – das ist Teil unserer Entwicklung und auch erwartbar bei einem Projekt, das sehr stark durch die vor Ort befindliche Gruppe geprägt wird. Umso erfreulicher ist für uns das zunehmende Interesse an unserem Projekt und das Engagement Ehemaliger, wodurch das Proyecto auf soliden Füßen steht und gute Aussichten hat, sich positiv weiterzuentwickeln. Wir spüren – und das zeigt sich auch an den Anmeldezahlen – dass immer mehr junge Menschen sich ein eigenes Bild von der kubanischen Realität machen wollen und sich nicht mit der über Kuba verbreiteten Meinung der Massenmedien zufriedengeben. Deshalb wollen wir mit dem Proyecto Tamara Bunke den nächsten Schritt gehen und uns für die Zukunft gut aufstellen, damit wir noch mehr Menschen erreichen können. Herausforderungen für uns sind beispielsweise die Schnelllebigkeit unserer Zeit und die gesellschaftlichen Umstände, die es vielen nicht ermöglichen, längerfristig zu planen und sich mindestens sieben Monate auf Kuba einzulassen. In Bezug auf unsere Erfahrungsberichte bzw. unseren Blog sind gegenüber dem Start vor sechs Jahren veränderte Lesegewohnheiten zu berücksichtigen und ist die Präsenz in den sogenannten sozialen Medien auszubauen, um mehr junge Menschen zu erreichen. Wir sind uns sicher: Das Potenzial für unser Projekt ist noch viel größer – und um das auszuschöpfen, brauchen wir eure Hilfe!

Wie kann man das Proyecto Tamara Bunke unterstützen?

Wir freuen uns über jede Hilfe, das Projekt und unseren Blog bekannt zu machen! Als Geschenk betrachten wir auch Feedback zur Verbesserunng des Blogs. Übrigens: Ihr findet uns auch bei Facebook und Instagram und gerne kommen wir im Rahmen einer Veranstaltung für einen Erfahrungsbericht unserer Zeit auf Kuba zu euch, inklusive Vorstellung unseres Projektes. Macht andere aufmerksam auf die einmalige und intensive Möglichkeit mit dem Proyecto Kuba kennenzulernen! Unsere Gruppen starten immer im Februar und September.                                                                                               Um am Proyecto teilzunehmen muss man kein Student und auch nicht politisch organisiert sein. Mitbringen sollte man Spanischkenntnisse mindestens auf A2-Niveau, offenes Interesse an der kubanischen Gesellschaft und Lust darauf, in der Gruppe zu arbeiten sowie die Kurse zu absolvieren.

Auch wenn das Proyecto rein ehrenamtlich getragen wird, fallen immer wieder Kosten an. Unsere Vorbereitungstreffen für die Gruppen verursachen Kosten für die Beherbergung und die Fahrten und auch auf Kuba sind immer wieder Anschaffungen für „unser“ Wohnheim nötig. Deshalb bitten wir um Spenden mit dem Stichwort „Proyecto Tamara Bunke“ auf folgendes Konto:

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba                                                                                            Bank für Sozialwirtschaft Köln                                                                                                  IBAN:DE96370205000001236900                                                                                                             BIC: BFSWDE33XXX

Spenden sind steuerlich absetzbar, entsprechende Bescheinigungen bei der FG BRD-Kuba erhältlich.

Vielen herzlichen Dank!

Eure Bunkistas

quedateEnCasa

In Zeiten des Coronavirus zeigt sich Kuba in seinen Maßnahmen als vorbildlich. Hier wird die Bevölkerung schon länger angehalten einen Mundschutz zu tragen und nur für das Nötigste das Haus zu verlassen #QuedateEnCasa

Auch wir als Proyectotamarabunke sagen #bleibzuhause und #seidsolidarisch und tragt einen Mundschutz, wenn ihr das Haus verlassen müsst #NasobucoChallenge

#UJC-CUJAE #Cujae #AlmaCujae

Cuba contra Corona

Bereits nach Bekanntwerden der ersten Infektion mit Covid-19 Mitte März, wurden an vielen Orten in Kuba Hypochlorit ausgegeben, welches als Desinfektionsmittel gilt.

Kurz darauf galt: An allen öffentlichen Orten ist die Verwendung von Hypochlorit oder anderen Substanzen, die Ansteckung vermeiden, verpflichtend. Jede*r Arbeiter*in, Soldat*in und Polizist*in trägt jetzt einen Mundschutz in der Öffentlichkeit und bei der Arbeit. Die großen Fabriken werden geschlossen.

Seit dem 22.03 werden auf Kuba nun drastische Maßnahmen ergriffen, die der Eindämmung von Covid-19 dienen. Zu diesen Zeitpunkt waren auf Kuba noch keine 20 Fälle bekannt. Die ersten nachgewiesenen Fälle sind auf eine 4-köpfige Touristengruppe aus Italien (Lombardei) zurückzuführen. Die folgenden Erkrankungen betrafen andere Tourist*innen und Kubaner*innen, welche aus Spanien, Italien und den Vereinigten Staaten einreisten. Weiterlesen

Wie sich zwei Welten gegenüberstehen

Sechs Monate später, nachdem Kontakte geknüpft, Erlebnisse gemacht und der ein oder andere Schluss bereits gezogen wurde, sitze ich hier und überlege mir, welcher Aspekt meines kubanischen Lebens mich im letzten Monat beschäftigt hat. An vieles habe ich mich gewöhnen können; das Leben im kubanischen Studierendenwohnheim, mit fließend Wasser und auch ohne, die kalten Duschen, das zügige Zimmer, die nicht-vorhandene Klospülung, die Feuchtigkeit, die Hitze, die kontrastierende Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern, das Zusammenleben mit verschiedensten Tierchen (wie Geckos) und so manch andere kubanische Eigenart. In diesem Prozess wurde mir immer wieder bewusst, wie außergewöhnlich die Anpassungsfähigkeit von uns Menschen ist. Was ich vor sechs Monaten noch als Belastung empfand, ist für mich mittlerweile Normalität geworden, mit gewissen kubanischen Eigenheiten oder Unannehmlichkeiten, wie viele sie bevorzugt bezeichnen, habe ich mich sogar angefreundet.

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