¡Hola, linda! ¿Boyfriend? Ein Bericht über mein Leben als weiße Frau in Havanna

Erwartungen und Vorfreude

Als ich mit meinem Umfeld in Deutschland darüber redete, dass ich ein halbes Jahr in Kuba verbringen werde, waren der Großteil von den Personen neidisch. Kuba, das Land der Träume. Das Land, das unser aller Vorbild ist. Das System, für das wir in Deutschland auch kämpfen. Die Verbildlichung aller Anstrengungen in unserem Land. Kurz gesagt – das Paradies.

Vor allem die Frauen in meinem Umfeld sehen mich mit leuchtenden Augen an. Endlich dem sexistischen Kacksystem entfliehen, in ein Land, in dem fast 50% Frauenanteil in der Politik besteht, in denen Berufe nicht mehr in Männerdomäne und Frauendomäne unterteilt sind, in dem immer weiter für die Befreiung der Frau gekämpft wird. Ein Traum für jede – und auch jeden – , die und der unter dem Sexismus in Deutschland tagtäglich leidet.

Doch hier gehen Wunschdenken und Realität auseinander. Hier in Kuba existiert institutioneller Sexismus fast gar nicht mehr – und die Reste, die noch immer von der Zeit vor der Revolution bestehen, werden tagtäglich bekämpft. Das ist ein riesiger Fortschritt und sollte auf jeden Fall anerkannt werden. Doch ist es das eine, Löhne auszugleichen, Gesetze zu ändern und mehr Frauen ins Parlament zu wählen. Eine ganz andere Herausforderung besteht jedoch darin, das Bewusstsein der Bevölkerung zu verändern. Auch die Zeitspanne, welche dafür benötigt wird, ist viel größer.

Um ein Bild davon zu geben, was es bedeutet hier als weiße Frau zu leben, werde ich ein paar Situationen aus meinem Alltag schildern.


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Fotoreihe: Fackelmarsch zum Geburtstag José Martís

 

Am 27. Januar, am Abend vor José Martís Geburtstag, dem größten Nationalhelden der Kubaner, findet traditionell ein Fackelmarsch von der Escalinata, einer breiten Treppe vor der Universität Havanna, runter zum Malecón statt.

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Proyecto Sociocultural Ventana al Valle in Viñales

Meine erste kleine Entdeckungsreise, die ich in Kuba auf eigene Faust unternahm, führte mich zu einem kleinen Nachbarschaftsprojekt, namens Ventana al Valle (Fenster zum Tal), in Viñales.

Viñales ist ein kleiner, im Westen der Insel gelegener Ort, der von nicht mehr als 30.000 Personen bewohnt wird. Der Westen Kubas ist berühmt für seine atemberaubende Naturlandschaft: Die hügelige Region ist ein Flickenteppich aus fruchtbaren, rostroten, von Pflügen zerfurchten Feldern, die von strohbedeckten Trockenscheunen, den Tabakhäusern, umgeben sind“, so Lonely Planet. Ein Meer aus grünbewachsenen Bergen macht die Region zum Magneten für Wander_innen. Das Tal von Viñales ist gespickt mit mogotes (Kalksteinmonolithen) und wurde 1999 zur Unesco Weltnaturerbstätte erklärt. Die Anziehungskraft auf natur- und/oder tabakliebende Tourist_innen ist erstaunlich. Viñales stellt nach Havanna und Varadero den drittmeist besuchten Ort Kubas dar. Weiterlesen

Intergration im Grünen

Wir stehen an der Avenida Salvador Allende, einer lauten, stark befahrenen Hauptstraße mitten in Havanna. Die typischen, alten Ladas und überfüllten Busse rauschen vorbei, Kollektivtaxis laden Leute neben uns ein und aus, immer wieder drücken sich Menschen an uns vorbei, um ihrem Alltag nach zu gehen. Einige cuenta propistas (Selbstständige) in quietsch-bunten Oldtimern fahren Touristen mit roten Köpfen und dicken Kameras die Straße hoch zum Revolutionsplatz, damit sie ihre obligatorischen Urlaubsfotos mit dem Che Guevara Wandgemälde machen können.

Der typische Havanna-Trouble also. An dieser Straße befindet sich auch der Botanische Garten „Quinta de los Molinos“. Als wir ihn betreten, fühlt es sich an, als würden wir den ganzen Lärm der Straße meilenweit hinter uns lassen, obwohl dieser nur zehn Meter hinter uns liegt. Plötzlich ist es ruhig, man hört das Rauschen des Windes in den Bäumen, einige Vögel, die Luft fühlt sich sauber und klar an. Dank der Atmosphäre fühle ich mich sofort entspannt und ruhig in diesem Garten.

Freizeit für alle

Der Ort hat viele Phasen durchgemacht: lange hat er der Erholung und Freizeit der spanischen Obrigkeit zugestanden, dann war er wegen Restauration geschlossen, aber nun können ihn endlich alle Kubaner genießen. Die Grünanlage ist zwar nicht öffentlich, trotzdem ist er jedem zugänglich, im Rahmen von Führungen, Projekten, Workshops, Vorstellungen, etc. Seit 2011 finden hier auf den 4,8ha Gartenanlage zwischen verschiedenen tropischen Pflanzen Umwelt- und soziokulturelle Projekte statt.

Es werden hier insgesamt 18 unterschiedliche Workshops für verschiedene Zielgruppen angeboten. Den Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Schulen des Viertels soll vor allem Umweltbewusstsein näher gebracht werden. Dazu bekommen sie Führungen durch den Park, besuchen die verschiedenen Tiere des Gartens und das Schmetterlingshaus, welches errichtet wurde, um die Population der Insekten auf der Insel zu erhöhen. Für Rentner werden verschiedene Kurse angeboten, um ihren Alltag im Alter zu gestalten, zum Beispiel Tai Chi, Fotografie, Malerei oder Tanzkurse. Darüber hinaus gibt es verschiedene Events, Festivals und Expositionen während welchen die ganze Familie den botanischen Garten besuchen kann.

La Quinta por la Inclusión

Seit 2014 existiert das Projekt „La Quinta por la inclusión“, ein Projekt für Jugendliche mit körperlichen und mentalen Behinderungen. Das Ziel ist die Inklusion der Jugendlichen in die kubanische Gesellschaft. Sie sollen hier bestimmte Fertigkeiten erlernen, damit sie ihren Alltag besser alleine meistern können und Autonomie erreichen.

Die soziale Integration ist für die Jugendlichen deshalb so schwierig, weil ihre Eltern ihnen oft nicht genug zu trauen. Sie behüten sie zu stark aus Angst um sie, und schließen sie dadurch leider aus dem normalen Gesellschaftsleben aus. Denn sie erlernen die alltäglich benötigten Fähigkeiten nicht: zum Beispiel wie man mit Geld umgeht oder abwäscht. Hier werden sie nicht nur in Kursen aufs selbständige Alltagsleben vorbereitet, sondern auch dazwischen: Nach dem gemeinsamen Mittagsessen helfen die Jugendlichen beim Abwasch. Auch wenn ihnen ein Teller kaputt geht, soll ihnen klar gemacht werden, dass das normal ist, und sowas jedem mal passiert. Denn solche Ereignisse nehmen die Jugendliche stark mit, da sie nicht gelernt haben, ihre Gefühle zu kanalisieren.

Ihnen werden Gärtnerei, Pscioballet – Eine Mischung aus Physiotherapie und Ballett, Filmkurse, welche zum gemeinsamen Diskutieren anregen sollen und Kunst- und Theaterkurse angeboten. Im Videospielkurs soll ihnen der Umgang mit Computern beigebracht werden. Es gibt auch einige kombinierte Kurse, zum Beispiel helfen die Rentner den Jugendlichen gerne beim Basteln. Außerdem gibt es Zootherapie, hier sollen sie lernen wie man Verantwortung für jemand anderes übernimmt. Einmal in der Woche besucht sie eine Tierärztin mit verschiedenen Haustieren. In Fotografie lernen die Jugendlichen sich selbst besser wahrzunehmen und stolz auf ihre geschaffenen Werke zu sein. Durch diesen Kurs werden sie auch an die „normale“ Gesellschaft angebunden, denn sie nehmen regelmäßig an verschiedenen Fotowettbewerben teil. Darüberhinaus bietet das Projekt Beratung und Unterstützung für die Eltern an, damit sie lernen, wie man mit einem behinderten Kind umgeht, wie man es gleichzeitig schütz und unterstützt, ohne ihnen ihre Autonomie zu nehmen.

Viele der Jugendlichen verbringen den ganzen Tag im Projekt, bis ihre Eltern sie wieder abholen. Das verschafft ihnen eine  Alltagsstruktur und regelmäßige soziale Kontakte. Er ermöglicht ihnen Freiheit und Verantwortung, und hilft ihnen aus ihrer sozialen Impotenz raus. Mittlerweile sind sogar 8 der Teilnehmer als Gärtner im Quinta de los Molinos angestellt. Ihnen wird natürlich auch gezeigt, wie man dann mit ihrem eigenen Gehalt umgeht. Allgemein wird auf Kuba darauf geachtet, Menschen mit körperlichen und mentalen Behinderungen in allen staatlichen Betrieben zu intergrieren.

Alle sozialen Projekte im botanischen Garten werden durch die Einahmen der Museen von Havanna finanziert. Jetzt wo ich weiß, dass die „Oficina del Historiador“ (Amt der Historiker) seine Einahmen für gute Zwecke benutzt, ist es weniger schmerzhaft, dass mein Freund 8 CUC (ungefähr 7 Euro) für das Revolutionsmuseum zahlen musste, während es mich  dank meines  Residenzausweises nur knapp 30 Eurocent gekostet hat. Denn es kommt guten Projekten wie diesem zu gute.

Hier geht es zu weitern Artikel von Julia

 

 

Als Doppelagent zwischen CIA und MININT – Raúl Antonio Capote

Vergangene Woche hatten wir als Teilnehmer_innen des Proyectos die Ehre einen für den aktuellen revolutionären Prozess Kubas bedeutenden Mann kennenzulernen. In einem persönlichen Gespräch schilderte er uns seine Lebensgeschichte.

Raúl Antonio Capote ist ein heute 57-jähriger, vom äußeren Erscheinungsbild eher unauffälliger Zeitgenosse. Seine Lebensgeschichte ist jedoch umso beeindruckender und zeigt, wie die USA noch immer eine kaltblütige, mal subtile, mal offene Strategie zur Untergrabung Kubas fahren. Dazu zählt die seit fast 60 Jahren aufrechterhaltene Wirtschaftsblockade, welche direkten Einfluss auf das Leben eines jeden und einer jeden Kubaner_in hat und keineswegs als Geheimnis gilt. Der kulturelle Krieg zur ideologischen und letztlich politischen Annexion Kubas an die USA ist eine Strategie, die der Öffentlichkeit bewusst vorenthalten wird. Biografien, wie die Capotes geben einen kleinen Einblick in die skrupellosen Strategien der US-amerikanischen Politik gegen Kuba. Weiterlesen

Sieben Filme für 40 Cent

Es ist Dienstag, kurz nach zehn, wir stehen vor dem Kino Yara und warten auf kubanische Freunde. Wir haben uns verabredet um uns einen Film anzusehen. Der komplette Platz vor dem Kino ist voll mit Kubanern, die sich alle herausgeputzt haben.

Der Grund – zum 39. Mal findet das internationale Festival des lateinamerikanischen Kinos in Havanna statt. Vom 8. bis zum 17. Dezember hat man in 14 teilnehmenden Kinos in der ganzen Stadt die Möglichkeit mehr als 400 Dokumentationen, Komödien, Dramen und Opern aus Lateinamerika, aber auch aus anderen Ländern zu sehen.

Bereits vor einer Woche hatten wir unseren Kinopass an einem der zahlreichen Kinos in Havanna geholt. Für 40 Eurocent, was umgerechnet auch für die Kubaner wenig Geld ist, erhält man einen Kinopass mit sieben Eintritten.

Als die Kubaner mit Verspätung auch vor dem Kino auftauchen, stellen wir uns in die Schlange, einige Personen verkaufen Süßigkeiten und Popcorn, wir decken uns für die Wartezeit ein. Die Schlange vor dem Kino ist meterlang und wir stehen nicht besonders weit vorne, ich mache mir Sorgen, dass wir vielleicht nicht mehr reinkommen werden. Kurz vor halb 11 werden die Türen aufgemacht und innerhalb von zehn Minuten sind alle Menschen im Kinosaal. Drinnen bin ich erleichtert, das Kino ist riesig, alle finden einen Platz, denn es ist für 1000 Leute ausgelegt.

Die Atmosphäre im Kino ist entspannt und statt Werbung werden Clips verschiedener Kampagnen gezeigt. Ein Video der Kampagne für Frauenrechte „tu eres más“ (Du bist mehr) macht auf die sexuelle Emanzipation der Frau aufmerksam. Ein Anderes wirbt für eine Hilfshotline, welche man anrufen kann, wenn man Fragen zu Themen wie Verhütung, Geschlechtskrankheiten und Sexualität hat. Während man sich in Deutschland durch eine halbe Stunde Werbung vor den Filmen quälen muss, wird die Zeit hier genutzt, um Probleme wie Sexismus zu bekämpfen und die Gesellschaft aufzuklären.

Los buenos demonios

Der Film den wir uns anschauen heißt „Los buenos demonios“, eine kubanische Produktion und einer der beliebtesten Filme des Festivals. Er handelt von einem selbstständigen Taxifahrer, der als eine weitere Einnahmequelle ausländische Touristen ermordet und ihre Wertsachen behält. Sein Freund, ein selbstständiger Restaurantbesitzer, betreibt ebenfalls schmutzige Geschäfte, kauft illegale Waren ein und beschäftigt den Taxifahrer illegal als Zulieferer.

Außerdem wird der Konflikt zwischen den sogenannten „cuenta propistas“ (Selbstständigen) und dem Rest der kubanischen Gesellschaft dargestellt. Der Taxifahrer eckt immer wieder mit seiner Mutter, aufgrund von verschiedenen Moralfragen, an. Ein alter Bekannter des Restaurantbesitzers besucht ihn in seinem Lokal und macht ihn darauf aufmerksam, dass Menschen bei ihm mehr als eine kubanischen Mindestlohn da lassen, Menschen ohne Deviseneinahnen könnten sich nicht den selben Lebensstandart wie er leisten, und er wäre Teil des Problems, was Ungleichheit unter Kubaner schaffen würde.

Während mir aufgrund der ganzen Moralfragen und Probleme die im Film dargestellt werden,  die die doppelte Währung mit sich bringt, ganz mulmig wird, nimmt der Rest des Saals die Sache mit Humor. Sie können über ihre Probleme lachen und sind bereit sich mit ihnen auseinanderzusetzen,  die dargestellten Probleme zu kritisieren und zu diskutieren. Der Aspekt der Kritik und Selbstkritik ist in einer sozialistischen Gesellschaft wie der Kubanischen essenziell, um sich an Problemen weiterzuentwickeln und den kubanischen Sozialismus weiterzuentwickeln.

Bildung auf der großen Leinwand

Das Motto „Ver para crecer“ des Festivals (sehen, um daran zu wachsen) wird nicht nur durch das Aufzeigen und Kritisieren von gesellschaftlichen Problemen erfüllt. Es werden auch viele Dokumentarfilme gezeigt, die Themen anschneiden, die im kubanischen Alltag wenig präsent sind und selten angeschnitten werden, weil sie zum Teil den Kubanern unangenehmen sind. Beispielweise werden Filme zu Homo- und Transsexualität gezeigt, oder eine Dokumentation zu männlichen Ballerinas. Die genannten Dokus sollen vor allem einen Bruch mit dem typischen, einseitigen, kubanischen Männerbild schaffen. Für viele Kubaner ist es immer noch schwer

über das klassischen Männerbild, des starken, unverletzbaren Beschützer und Helden hinauszudenken.

Typische „linke“ Themen waren natürlich auch auf den Festival vertreten. Auf dem Programm stand auch eine besonderer Vorführung im „23 y 12“ eines Filmes von 1927 zur russischen Revolution. Im Kino „Infanta“ gab es eine Sondervorstellung zu dem Film „Ernesto“. Wer jetzt an Ernesto Che Guevara denkt liegt nicht ganz falsch, aber der Film handelt nicht vom dem bekannten Revolutionär. Die japanisch-bolivianische Produktion handelt von Freddy Maymura, einem bolivianischen Freiheitskämpfer, der selber als „Ernesto“ bekannt war und an der Seite von Che kämpfte. Che Guevara inspirierte ihn in den Befreiungskampf Boliviens zu ziehen. Leider starb er 1967 mit nur 25 Jahren, als die bolivianische Befreiungsfront aus dem Hinterhalt angriffen wurde.

Direktor Junji Sakamato, sagte er hätte sich mit den beiden Ernestos auseinandergesetzt, weil sie zwei starke Persönlichkeiten gewesen waren. Sie wären voller Mut und Kampfüberzeugung, aber auch voller Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft für Arme und Schwache gewesen.

Ein Stück Heimat in Kuba

Im Rahmen des Festivals wurden die Filme in verschiedenen Kategorien eingeteilt, eine davon „Panorama Contemporano internacional“ – Panorama modernen, internationaler Produktionen. Hier werden auch verschiedene Werke aus der Schweiz, Polen, Italien, Spanien oder Deutschland gezeigt.

Um den Kubanern ein Stück deutscher Kultur zu präsentieren, besuchten wir am Wochenende „Tschick“ im Cine 23 y 12. Neben verschiedener Eindrücke aus Deutschland – Landschaften, Städte und Personen zeigte er auch deutschen Humor. Leider waren wir, die Deutschen, die diejenigen die am lautesten in der Vorstellung gelacht hatten und mussten einige Witze nach dem Film erklären.

Zehn Cent statt zehn Euro

Die zehn Tage Festival bedeuteten für uns auch eine kleine Schnitzeljagd durch Havanna. Auf der Suche nach den verschiedenen Kinosälen entdeckten wir neue Ecken der Hauptstadt und kamen zu einigen Vorstellungen zu spät, weil wir uns natürlich verlaufen hatten.

Von unseren sieben Eintritten schafften wir es nur sechs einzulösen. Trotzdem war ich in den zehn Tagen Festival öfter im Kino als in den letzen zwei Jahren in Deutschland, weil mein Geld dafür meistens nicht reicht. Auf Kuba geht man gerne ins Kino, da jeder es sich hier leisten kann. Der kubanische Staat subventioniert nämlich nicht nur Gesundheit und Lebensmittel, sondern auch Kultur.  Auch außerhalb des Events kostet ein Kinoeintritt in Kuba knapp zehn Eurocent. Jetzt sehe ich es noch weniger ein, für eine Kinovorstellung in Deutschland zehn Euro zu zahlen.

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Gedenkensfeier zur einjährigen physischen Abwesenheit Fidels

Ein Jahr ist vergangen nachdem das ehemalige Staatsoberhaupt Kubas, Fidel Castro, verstorben ist. Hingegen aller Spekulationen und Propaganda westlicher, anti-kommunistischer Medien, ist Kuba weder durch eine Konterrevolution, noch durch Einwirkungen von außen gestürzt worden und hält weiterhin an seinen fortschrittlichen Vorstellungen und Idealen fest.

Am 1. Todestag von Fidel war ganz Havanna mit kubanischen Fahnen dekoriert, pünktlich um 0 Uhr des 25. November, dem Todestag, wurde von unseren kubanischen Freunden ein Schluck Rum auf den Boden gegossen, um dem verstorbenen Genossen und Freund „Fifu“, wie sie ihn untereinander nennen, zu ehren. Weiterlesen