Erinnerungskultur – von Turquino bis Coppelia

Celia-Denkmal vor Coppelia

Oben angekommen! Mühselig haben wir die letzten anderthalb Tage damit verbracht, steile Pfade der Sierra Maestra zu beklettern und provisorisch angelegte Treppen zu besteigen, um nun endlich diesen Punkt zu erreichen: Die Spitze des Pico Turquino in 1.974 Metern Höhe, den höchsten Punkt Kubas. Übernachtungen in Militärlagern, beeindruckende Aussichten auf die Berge der Sierra Maestra und kurze Pausen zum Maní[1] oder Kekse essen haben wir hinter uns. Mit mehr als sechzig Personen der Universität Havanna und der CUJAE sind wir aufgebrochen, alle Rucksäcke mit Verpflegung und Zelten auf den Rücken tragend. Füße und Schultern tun weh, alle sind verschwitzt. Wer ankommt, lässt sich zuerst auf der kreisrunden Lichtung ganz oben auf dem Turquino ins Gras fallen. Manche schlafen ein wenig, andere ziehen sich eilig die Schuhe aus, betrachten ihre wunden Füße. Inmitten der großen Gruppe an Studierenden Kubas steht die Büste José Martís – dem kubanischen Nationalhelden und der Ikone für den Kampf um die Unabhängigkeit – und ragt noch weiter in den Himmel empor… Weiterlesen

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Ein Ausflug nach Holguín

Besseres Wetter, weniger Stress in einer Kleinstadt und schöne Ausflugsziele – damit hat uns Holguín angelockt. Wir verbrachten also 8 Tage in der östlichen Provinzhauptstadt. Der ganze Ausflug war Teil einer Idee, die eigentlich schon im November entstanden ist. Als Projektgruppe ist uns angeboten worden, zuerst auf die Isla de la Juventud zu fahren, um dort bei einem Austausch mit anderen Studierenden der dortigen Universität teilnehmen zu können. Zudem waren wir nicht abgeniegt, andere Teile Cubas kennenzulernen. Weiterlesen