Proyecto Tamara Bunke und Tamaras Vermächtnis

Tamara Bunke wurde 1937 in Argentinien geboren, denn ihre Eltern flohen vor der Nazidiktatur in Deutschland und es verschlug sie nach Argentinien. Nach dem Ende des 2ten Weltkrieges zog die Familie zurück nach Deutschland, genauer gesagt in die DDR. Tamara hatte ihre lateinamerikanischen Wurzeln immer präsent, und hielt Kontakt mit ihren argentinischen Freundinnen und war auch ihrer zweiten Muttersprache Spanisch sehr verbunden. Ihr Ziel war schon in jungen Jahren sich für die Revolution in Argentinien und Lateinamerika einzusetzen. Dass sie einmal unter dem Namen Tania la Guerillera zusammen mit Ché Guevara weltbekannt werden würde war also kein Zufall.

In Erinnerung an Tamara und ihren Kampf für die Revolution haben wir unser deutsch-kubanisches Solidaritäts- und Austauschprojekt nach ihr benannt: Proyecto Tamara Bunke – Eine bessere Welt ist möglich!

Wie präsent Tamara für die Teilnehmerinnen von Proyecto Tamara Bunke bei ihrem mehrmonatigem Aufenthalt auf Kuba ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest

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Lebensweg einer Revolutionärin: Tamara Bunke und Tania la Guerillera

Zum 80ten Geburtstag der Revolutionärin am 19ten November und in Erinnerung an den 50ten Jahrestag ihrer Ermordung am 31. August 1967 in Bolivien

Exil und zurück: Deutschland-Argentinien-DDR
Tamaras Eltern, Nadja und Erich Bunke, lebten als jüdische KommunistInnen in Deutschland und flohen deswegen nach der Machtübertragung an die deutschen Faschisten 1935 nach Argentinien. Ita, wie sie von der Familie genannt wurde, hat dort eine glückliche Kindheit und viele FreundInnen, lernt Klavier und Akkordeon und ist sehr sportlich. Die enge Beziehung zu ihrer Heimat Argentinien und zu ihren FreundInnen dort verliert sie auch später nicht, wie die eifrige Korrespondenz zeigt. Nicht von ungefähr finden sich in ihrem Rucksack, den sie am Todestag bei sich trug, traditionelle Lieder aus Argentinien und Bolivien.

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Der Vogel fliegt wieder über Havanna

Als erstes möchte ich dir, Havanna, gratulieren, dass du vor kurzem weltweit unter sieben der schönsten Städte einen Platz bekommen hast. Klasse Leistung!

Ich bin echt froh, dass ich bei dir bin und alles aus der Nahe hören und erleben kann. Ein bolivianischer Kumpel von dir, der dir sehr nahe steht, hat auch einen Platz unter den sieben schönsten Städten der Welt erhalten. La Paz ist das. Herzlichen Glückwunsch La Paz! Weiterlesen

Anleitung zum selber machen: Auf nach Cuba!

Am 09.01. findet die Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin im Urania-Haus statt und wir sind mit dabei! Um 11h werden wir im Loft in der vierten Etage das Proyecto Tamara Bunke vorstellen und uns von euch mit Fragen löchern lassen.

Doch das ist nur einer von vielen spannenden Programmpunkten auf der Konferenz. Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Ausschnitt aus der jungen Welt am 17. Dezember, der veranschaulicht warum es sich auf jeden Fall lohnt an der Konferenz teilzunehmen:

Von Kuba lernen, mit Kuba feiern

Die Solidarität mit dem sozialistischen Kuba ist traditionell ein Schwerpunkt der von junge Welt veranstalteten Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenzen. Unter dem Motto »Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun: Selber tun!« bietet die XXI. Konferenz am 9. Januar 2016 im Urania-Haus aus und über Kuba jedoch ganz besondere Highlights.

– Mit Gerardo Hernández wird zum ersten Mal ein Mitglied der als »Cuban Five« bekannt gewordenen Aufklärergruppe in Deutschland begrüßt. Wie seine vier Genossen verhinderte der mit dem Titel »Held der Republik Kuba« geehrte Kämpfer durch seinen Einsatz weitere Anschläge auf Menschen und Einrichtungen seiner Heimat. Er saß dafür mehr als 16 Jahre in US-Haft. Weiterlesen

Bilder im Kopf…

Mein erster Tag in Cuba, ich warte in der Stadt auf eine Bekannte, um mit dieser zusammen zum Strand zu gehen. Da werde ich angesprochen, woher ich komme, meine Antwort: „Deutschland“, die Reaktion: „Deutschland ist toll, ihr habt dort alles was ihr euch wünscht, alle eure Wünsche sind erfüllt und es gibt keine Probleme“.
Zweiter Tag in Cuba, ich treffe mich mit einem Bekannten zu einem Spaziergang. Nach einer langen Weile fragt er mich schüchtern, ob er mir eine Frage stellen darf, natürlich darf er.

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Wie Havanna mich entschleunigt

Folgend beschreibe ich aus meiner Sicht wie und warum das Leben in Havanna mich langsamer leben lässt. Aufgrund vergangener Reisen durch Süd- und Zentralamerika kenne ich zwar den häufig entspannten Umgang mit der Zeit und der Pünktlichkeit, ich muss mich aber immer wieder daran gewöhnen. So erscheint z.B. meine Verabredung erst um beispielsweise 21 Uhr anstatt um die vereinbarte Zeit 19 Uhr. Generell ist in vielen Situationen warten und sich „in Geduld üben“ angesagt. Für mich persönlich oft eine Herausforderung. Weiterlesen

Zeit zu feiern!

62. Jahrestag des Sturms auf die Moncada

Am 26. Juli jährt sich zum 62. Mal der Sturm auf die Moncada-Kaserne, der nicht selten als entscheidender Auftakt für den jahrelangen Kampf um die Befreiung vom Batista-Regime auf Cuba gesehen wird. Ein guter Tag um gemeinsam zu feiern. Das denken nicht nur die Cubaner selbst, sondern auch viele cuba-solidarische Menschen überall auf der Welt.

Wer sich von Cuba inspirieren lassen und gemeinsam mit anderen feiern möchte, ist ganz herzlich zu den verschiedenen Solidaritätsfesten in Deutschland eingeladen. Hier und da werdet ihr sicherlich vor Ort auch etwas mehr über unser Projekt erfahren können!

Fiesta Moncada in MÜNCHEN
am 24. Juli ab 19h
Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr.64
Hier gehts zum Flyer

Fiesta de Solidaridad in BERLIN
am 25. Juli ab 14-22h
Parkaue Lichtenberg (S+U-Bahn Frankfurter Allee)
Hier gibt es mehr Infos

Fiesta Moncada in NÜRNBERG
am 25. Juli ab 17h
Villa-Leon, Philipp-Körber-Weg 1
Hier geht es zu mehr Infos

Fiesta Moncada in DORTMUND
am 01. August 15-22h
Kulturzentrum Wichernhaus, Stollenstr.36
Hier gibt es mehr Infos