Deutsches Wolfsrudel in Ostkuba gesichtet

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Fischerboote in Gibara, Provinz Holguín. ©RG

Oriente, Gibara in der heutigen Provinz Holguín. Es ist ein ruhiger Tag. Der Strand liegt da als würde er schlafen. Kaum eine Menschenseele ist zu sehen. Die Wellen schwappen sanft und friedlich an das Ufer. In der Nähe des Sandstrands von Gibara liegt ein Frachtschiff auf der ruhigen See. Ein deutsches U-Boot taucht auf und versenkt es mit der Bordkanone. Das U-Boot taucht ab, der Frachter versinkt.

Diese Geschichte wurde mir während meiner zahlreichen Aufenthalte in Gibara über mehrere Jahre hinweg immer wieder von verschiedenen Einheimischen jeglichen Alters erzählt, meist jedoch von der älteren Generation, den Zeitzeugen. Das beschriebene Erlebnis während des Zweiten Weltkrieges, lange bevor die Revolution ihre Errungenschaften und den postrevolutionären Fortschritt in das kleine ostkubanische Fischerdorf brachte, hat die Menschen nachhaltig beeindruckt. Um ehrlich zu sein, mich auch. Obwohl ich mich seitdem ich lesen kann immer schon mit dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg auseinandergesetzt habe, war mir nicht bewusst, dass Karl Dönitz´ Weiterlesen

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Da sind wir!

Bunkistas, Februar 2019

Die ProyectoteilnehmerInnen des Sommersemesters 2019.

Einige Wochen nach dem Vorbereitungstreffen in Frankfurt ist die Gruppe Februar 2019 nun komplett auf Kuba angekommen.

Auch wenn immer und überall – außerhalb Kubas – von der sogenannten „Entschleunigung“ die Rede ist und die ehemaligen Bunkistas uns bereits im Vorfeld auf eben dieses Phänomen bestmöglich vorbereiten wollten müssen wir feststellen, dass wir uns in diesem Punkt wahrscheinlich auf keinen Revolutionär, kubanischen Nationalhelden oder kommunistischen Vordenker berufen können, sondern uns eher an Albert Einstein halten müssen. Für uns ist die Entschleunigung auf Kuba vor allem relativ. Weiterlesen

Warum ich mich auf Kuba manchmal wie eine weisse, überpriviligierte Bonzenbratze fühle – Alltagsanekdoten über sehr sichtbare, manchmal auch befremdliche, aber meist sehr bemerkenswerte kulturelle Unterschiede

Bei uns Zuhause
Wir sitzen bei uns zu Hause am Tisch und schnippeln eine Kokosnuss klein um Curry zu kochen. Es klingelt. Nach einer Runde Nase machen* (Julia verliert) und kurzer Diskussion darüber, ob wir in dieser Situation überhaupt Nase machen sollten (Julia gewinnt), machen wir auf. Die Vermieterin steht vor uns, neben ihr ein Handwerker. Wie selbstverständlich drängelt sie sich nach den Hallo-Küsschen an uns vorbei. Nachdem sie den Handwerker eingewiesen hat, stellt sie sich zu mir in die Küche. „Und, macht ihr Süßigkeiten?“, fragt sie mich.

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Proyecto Tamara Bunke und Tamaras Vermächtnis

Tamara Bunke wurde 1937 in Argentinien geboren, denn ihre Eltern flohen vor der Nazidiktatur in Deutschland und es verschlug sie nach Argentinien. Nach dem Ende des 2ten Weltkrieges zog die Familie zurück nach Deutschland, genauer gesagt in die DDR. Tamara hatte ihre lateinamerikanischen Wurzeln immer präsent, und hielt Kontakt mit ihren argentinischen Freundinnen und war auch ihrer zweiten Muttersprache Spanisch sehr verbunden. Ihr Ziel war schon in jungen Jahren sich für die Revolution in Argentinien und Lateinamerika einzusetzen. Dass sie einmal unter dem Namen Tania la Guerillera zusammen mit Ché Guevara weltbekannt werden würde war also kein Zufall.

In Erinnerung an Tamara und ihren Kampf für die Revolution haben wir unser deutsch-kubanisches Solidaritäts- und Austauschprojekt nach ihr benannt: Proyecto Tamara Bunke – Eine bessere Welt ist möglich!

Wie präsent Tamara für die Teilnehmerinnen von Proyecto Tamara Bunke bei ihrem mehrmonatigem Aufenthalt auf Kuba ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest

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Lebensweg einer Revolutionärin: Tamara Bunke und Tania la Guerillera

Zum 80ten Geburtstag der Revolutionärin am 19ten November und in Erinnerung an den 50ten Jahrestag ihrer Ermordung am 31. August 1967 in Bolivien

Exil und zurück: Deutschland-Argentinien-DDR
Tamaras Eltern, Nadja und Erich Bunke, lebten als jüdische KommunistInnen in Deutschland und flohen deswegen nach der Machtübertragung an die deutschen Faschisten 1935 nach Argentinien. Ita, wie sie von der Familie genannt wurde, hat dort eine glückliche Kindheit und viele FreundInnen, lernt Klavier und Akkordeon und ist sehr sportlich. Die enge Beziehung zu ihrer Heimat Argentinien und zu ihren FreundInnen dort verliert sie auch später nicht, wie die eifrige Korrespondenz zeigt. Nicht von ungefähr finden sich in ihrem Rucksack, den sie am Todestag bei sich trug, traditionelle Lieder aus Argentinien und Bolivien.

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Der Vogel fliegt wieder über Havanna

Als erstes möchte ich dir, Havanna, gratulieren, dass du vor kurzem weltweit unter sieben der schönsten Städte einen Platz bekommen hast. Klasse Leistung!

Ich bin echt froh, dass ich bei dir bin und alles aus der Nahe hören und erleben kann. Ein bolivianischer Kumpel von dir, der dir sehr nahe steht, hat auch einen Platz unter den sieben schönsten Städten der Welt erhalten. La Paz ist das. Herzlichen Glückwunsch La Paz! Weiterlesen

Anleitung zum selber machen: Auf nach Cuba!

Am 09.01. findet die Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin im Urania-Haus statt und wir sind mit dabei! Um 11h werden wir im Loft in der vierten Etage das Proyecto Tamara Bunke vorstellen und uns von euch mit Fragen löchern lassen.

Doch das ist nur einer von vielen spannenden Programmpunkten auf der Konferenz. Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Ausschnitt aus der jungen Welt am 17. Dezember, der veranschaulicht warum es sich auf jeden Fall lohnt an der Konferenz teilzunehmen:

Von Kuba lernen, mit Kuba feiern

Die Solidarität mit dem sozialistischen Kuba ist traditionell ein Schwerpunkt der von junge Welt veranstalteten Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenzen. Unter dem Motto »Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun: Selber tun!« bietet die XXI. Konferenz am 9. Januar 2016 im Urania-Haus aus und über Kuba jedoch ganz besondere Highlights.

– Mit Gerardo Hernández wird zum ersten Mal ein Mitglied der als »Cuban Five« bekannt gewordenen Aufklärergruppe in Deutschland begrüßt. Wie seine vier Genossen verhinderte der mit dem Titel »Held der Republik Kuba« geehrte Kämpfer durch seinen Einsatz weitere Anschläge auf Menschen und Einrichtungen seiner Heimat. Er saß dafür mehr als 16 Jahre in US-Haft. Weiterlesen