Filmfestival-Eröffnung: Es geht los mit der Filmhochschule und Fidel

Vom 8. bis 18. Dezember war Havanna Austragungsort des 38. Festivals des Neuen Lateinamerikanischen Filmschaffens. Neben den 18 Lang- und 22 Kurzspielfilmen wurden 18 Erstlingswerke gezeigt werden, die neben 26 Dokumentarfilmen, 27 Trickfilmen, 25 neuen Drehbüchern und 24 Filmplakaten am Wettbewerb beteiligt waren. Aber das war nur ein Bruchteil der insgesamt 1500 Werke aus aller Welt, die im Rahmen des Festivals gezeigt wurden. So waren Spanien und Deutschland mit je einer eigenen Filmreihe vertreten und es wurden Filme aus Australien, Ägypten und sogar der Westsahara gezeigt. Aber natürlich lag der Schwerpunkt beim Filmschaffen aus der Region, also Lateinamerika und der Karibik. Ein besonderes Highlight war die Retrospektive der Ursprünge des neuen cubanischen Kinos mit restaurierten und nun digitalisierten Versionen der Klassiker der 60er Jahre wie „Tod eines Bürokraten“, „Erinnerungen an die Unterentwicklung“ und viele mehr.
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9 Tage Fidel – Havannas Stadtteil Cerro: Der stille Abschied

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Ich war wohl eine der ersten die es erfahren hat, weil meine Nachbarin Miruel am Freitag um ca. 23.40 hochkam, mich aus dem Schlaf riss und ganz aufgeregt rief, ich solle den Fernseher einschalten. Raul habe verkündet, dass Fidel um 10.29 gestorben sei. Ich schaltete ein, doch es lief nur das angekündigte Programm. Wir waren alle nervös. Inzwischen standen wir zu viert bei mir im Zimmer und fragten uns, ob das wirklich möglich sei.

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