Ein Tässchen voll Zucker

Es ist halb sechs Uhr morgens. Wir stehen am Busbahnhof von Cabaiguán. Der Großteil unserer Gruppe ist kurz davor, ihren Omnibus Nacional zurück nach Havanna zu besteigen, um in etwa sechs Stunden in unserem zeitweiligen Zuhause anzukommen. Um uns herum weitere Menschen, die müde vor ihren Koffern und Rucksäcken stehen. Direkt neben dem kleinen Busbahnhofgebäude hat ein älterer Herr hinter der Balustrade seines Hauses einen Tisch aufgebaut, hinter dem er sitzt und aus einer Thermoskanne süß-zuckrigen Kaffee in kleine Tässchen gibt und zum Üblichen Preis von 1 Peso Cubano verkauft.

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Erinnerungskultur – von Turquino bis Coppelia

Celia-Denkmal vor Coppelia

Oben angekommen! Mühselig haben wir die letzten anderthalb Tage damit verbracht, steile Pfade der Sierra Maestra zu beklettern und provisorisch angelegte Treppen zu besteigen, um nun endlich diesen Punkt zu erreichen: Die Spitze des Pico Turquino in 1.974 Metern Höhe, den höchsten Punkt Kubas. Übernachtungen in Militärlagern, beeindruckende Aussichten auf die Berge der Sierra Maestra und kurze Pausen zum Maní[1] oder Kekse essen haben wir hinter uns. Weiterlesen