21. Bienal Internacional de Humorismo Gráfico in San Antonio de los Baños

San Antonio de los Baños liegt 26 Kilometer von Havanna entfernt. Hier gibt es die Internationale Schule für Film und Fernsehen und das Museo del Humor. Das Museum ist einmalig für seine politischen Karikaturen und witzigen Cartoons und landesweit bekannt. Im März 1979 in einer neokolonialen Villa aus dem Jahr 1930 eröffnet, ist das Museum im Zwei-Jahres-Rythmus Schauplatz der Bienale Internacional del Humor. So fand, zeitgleich zur 13. Bienal von Havanna, diesen März und April die 21. Bienale Internacional de Humorismo Gráfico statt.

Diese Bienale ruft ständig nach der Verteidigung des Friedens, es ist ein großes Zusammentreffen von kubanischen Karikaturisten und ihren Kollegen aus der ganzen Welt. Der Humor, die Fotografie und die grafische Kunst verbinden diese Künstler. Für sie sind diese wirksame Werkzeuge der Sprache. Die Künstler verbindet auch die unaufschiebbare Pflicht, die Erde zu retten und die Kunst als Tribüne des Rufes nach Vernunft, nach Reflexion zu machen.

Die diesjährige Bienale hat unter dem Motto „Humanos con Derechos“ (Menschen mit Rechten) stattgefunden. Die Organisatoren wollen damit sagen, eine bessere Welt ist nicht nur möglich, sondern auch notwendig. Hier errichtete die Bienale ein Bollwerk von Karikaturisten und grafischen Künstlern auf der Suche nach der vollen Gleichheit der Menschen und dem Wohlbefinden von allen.

Von mehr als 1300 Beiträgen aus 55 Nationen wurden 300 ausgestellt, die meistkritisierte Figur war Donald Trump. Jeder Künstler hat seine bestimmte Art gewählt, die Notwendigkeit des Friedens darzustellen. Die Bienale ist ein Zusammentreffen, „Nein“ zu Krieg und „Ja“ zu Frieden zu sagen. Die Künstler haben ihre Stimme mit Tinte und Pinsel multipliziert und demonstriert, dass wir als fortschrittliche und andersdenkende Menschen nicht alleine sind.

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